Schmiede Rietenau

Geschichtlicher Hintergrund der
"Schmiede Rietenau"

Die heutige "Schmiede Rietenau" wurde 1950 vom Schmiedemeister Gottlob Kummer als Dorfschmiede gegründet. Bis 1993 war der im Ortszentrum gelegene Schmiedebetrieb sehr prägend für die dörfliche Alltagskultur. Eine brennende Esse, weithin hörbare Ambossklänge, der Geruch verbrannten Hufhorns beim Beschlagen von Pferden waren charakteristische Merkmale dieses alten Handwerks. Gleichzeitig war die Schmiede oder noch mehr das Schmiedefeuer ein Ort der Menschen aller Altersstufen magisch anzog und dadurch häufig zu einem Treffpunkt für jung und alt wurde. Nach dem Tod des Schmiedemeisters ruhte der Schmiedebetrieb und es wurde in und um die Schmiede still.

Inspiriert vom Gedanken, in der Schmiede wieder "neues Feuer" zu entfachen, entwickelten Simone Alex- Kummer und Hans Kummer im Herbst 2007  die Idee, die Schmiede kulturell zu nutzen und ein kleines generationenübergreifendes Kulturprojekt zu schaffen.

Durch den Umbau eines Wohngeschosses über der Schmiede wurden dafür einerseits räumliche Möglichkeiten für kulturelle Veranstaltungen geschaffen, andererseits konnte die      historische Schmiede in ihrem Ursprungszustand erhalten werden und ist dadurch heute Veranstaltungsort und "lebendiges Museum" zugleich.

Nach einer längeren Umbauphase  wurde am 28.11. 2009 die "Schmiede Rietenau" mit einem Konzert feierlich eröffnet. 


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